Die Verkehrserklärer!

Veranstaltungsarchiv

20.07.2017 Verkehrspolitische Rundfahrt

Wachsende Stadt: ÖPNV Anschluss von Neubaugebieten damals und heute

Berlin steht vor der Herausforderung, nicht nur irgendwann einmal einen neuen Flughafen eröffnen zu müssen, sondern für die "wachsende Stadt" auch Flächen auszuweisen, auf denen gewohnt und/oder gearbeitet wird. Und wo gewohnt und gearbeitet wird, da muss man auch hin- oder wegkommen, also müssen voraussichtlich große Areale verkehrlich erschlossen werden.

Schaut man zum Beispiel auf die Website der "Urban Tech Republic" (damit ist das Gelände des heutigen Flughafens Tegels gemeint), dann liest man lediglich den Hinweis,  dass "bei der Verkehrserschließung … innovative, nachhaltige und klimaneutrale Lösungen geplant" seien. Nur, was heißt das?

Für ein Herantasten an die Beantwortung dieser Fragen warfen wir bei unserer Veranstaltung am 20.07.2017 den Blick zunächst zurück und schauten, wie man die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den großen Neubaugebieten im Osten Berlins geplant und gelöst hat. Denn die Herausforderungen waren damals ähnlich wie heute und sie wurden im Bereich des ÖPNV im Wesentlichen mit den klassischen elektrischen Verkehrsträgern gelöst: U- Bahn, S-Bahn, Straßenbahn. Auch die Vorgehensweise der 90er Jahre erfuhren wir an einem Beispiel. Zum Schluss erhielten wir noch einen Einblick in den Planungsprozess am Beispiel der geplanten Bebauung am Blankenburger Pflasterwerg.

17.06.2017 10. VIV U-Bahntag

Wer bereits alle neun bisherigen VIV U-Bahntage mitgemacht hatte, konnte unter anderem die Betriebswerkstätten Grunewald (Olympia-Stadion), Seestraße und Friedrichsfelde kennenlernen. Die Kenner wussten: eine fehlte noch! Und damit sich auch hier der Kreis schloss, waren wir diesmal zu Gast in der Betriebswerkstatt Britz-Süd, die 1970 in Betrieb genommen wurde (übrigens anstelle einer zunächst lange an der Grenzallee vorgesehenen Anlage und bereits auch so angelegt, dass eine nach Britz verlängerte U8 diese direkt erreichen könnte).

Zunächst aber ließen wir uns von BVG-Infrastrukturchef Uwe Kutscher erklären, wie sich die BVG am derzeitigen Endpunkt der U7, dem Bahnhof Rudow, auf den Umsteigeverkehr zum Flughafen BER vorbereitet. Denn eines ließ und lässt sich wohl doch sicher prognostizieren: nämlich, dass der Flughafen früher in Betrieb genommen wird, als eine (wenn überhaupt) verlängerte U7 in das Nachbarland Brandenburg.

Wir durften mit dem 10. VIV U-Bahntag erneut bei der BVG zu Gast sein und freuten uns, dass U-Bahn-Chef Hans-Christian Kaiser nochmals mit viel Engagement diese traditionelle VIV-Veranstaltung gestaltete. 

Treffpunkt war am Samstag, den 17.06.2017 um 10:30 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Rudow. Anschließend fuhren wir zum Bahnhof Britz-Süd, um die Betriebswerkstatt zu besichtigen. Dort stand Herr Kaiser für Fragen rund um die U-Bahn zur Verfügung.

27.04.2017 Verkehrspolitisches Forum: Verkehrsplaner für einen Abend

Wer schon immer damit geliebäugelt hatte, einmal im Leben Verkehrsplaner zu sein, hatte am 27.04.2017 beim VIV Gelegenheit dazu!

Das Gute: Um Planfeststellung, Naturschutz, Lärm, Finanzierung etc. brauchten sich unsere Gäste nicht zu kümmern und konnten einfach "ihre" Linie, die schon längst hätte gebaut sein müssen, in die Planung bringen.

Im neuen Veranstaltungsformat des VIV mussten an diesem Abend alle ein wenig arbeiten. Doch zuerst erhielten alle Teilnehmer von uns eine kleine Einführung in die „Integrierte Verkehrsplanung“. Mehr Theorie gab es allerdings nicht. In Form eines kleinen Workshops (bzw. „Werkstatt“) wurden mehrere Gruppen gebildet, die sich dann jeweils mit Regionalbahn/-express, S-Bahn, U-Bahn und Tram beschäftigten und die vorhandenen Liniennetze sinnvoll ergänzten. Als Ergebnis stellte jede Gruppe ihre Ideen, Gedanken und Ergebnisse kurz vor. Zum Abschluss schlossen wir den Rahmen gewannen wieder einen gesamtheitlichen Blick auf die Verkehrsplanung.

23.03.2017 Verkehrspolitisches Forum

Manch einer mag sich am 09.03.2004 gefragt haben, was das wohl soll, als im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin das LSeilBG mit Wirkung zum 10.03.2004 veröffentlicht wurde.

LSeilBG? Nun, die Abkürzung steht für Landesseilbahngesetz. Und was sicher nicht wenige für einen Witz oder zumindest "EU-Bürokratie" hielten, ist 13 Jahre später Wirklichkeit geworden: Berlin bekommt eine neue "S-Bahn", nämlich die Seilbahn vom U-Bahnhof "Kienberg – Gärten der Welt" hoch hinauf in die fast schon alpinen Welten des Kienbergs und dann wieder hinab zum Blumberger Damm.

Wie es dazu kam, die Herausforderungen bei der Installation, den vorgesehenen Betrieb während der IGA und vor allem die Frage, wie es danach weitergeht – all dies war Thema unserer Veranstaltung am 23.03.2017.

Darüber hinaus warfen wir einen Blick auf Städte, in denen Seilbahnsysteme eine echte Funktion im öffentlichen Personennahverkehr übernommen haben.

Der Geschäftsführer der LEITNER SEILBAHN BERLIN GmbH, Herr Michael Tanzer, war unser Gast und berichtete über das Projekt.

25.01.2017 VIV-Neujahrsempfang

Zum Traditionellen Neujahrsemfpang lud der VIV in die Cantina Estacion im Berliner Ostbahnhof ein. Der Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, Peter Buchner, begrüßte mit uns das neue Jahr und stand für einen regen Austausch zur Verfügung.

08.12.2016 VIV-Weihnachtsveranstaltung

Wir starteten mit unseren Gästen am 08.12.2016 um 17:00 Uhr am U-Bahnhof Wittenbergplatz und fuhren mit einem Bus des Types D2U der Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus den weihnachtlichen Kurfürstendamm hinauf nach Halensee. D2U, das sind die Busse, die älteren West-Berliner erinnerten sich, in denen der Schaffner noch durch den Wagen lief, man hinten einstieg und im Oberdeck auf Viererbänken anfangs noch geraucht werden durfte. In Halensee, am Ende des Kudamms angekommen, ging es weiter mit dem Bus durch den Grunewald (die Avus wollten wir unserem Bus, Baujahr 1964, ersparen) zum Bahnhof Wannsee, wo uns bei "Loretta am Wannsee" ein weihnachtliches Gansessen erwartete.

24.11.2016 VIV vor Ort: Verkehrspolitisches Forum mit Peter Buchner

"Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt" – so könnte man unser letztes Ziel im Jahre 2016 beschreiben. Ruinös war das S-Bahnbetriebswerk in Friedrichsfelde sicher noch nicht, aber eine frühere Geschäftsführung der Berliner S-Bahn meinte, auf diese Einrichtung verzichten zu können. Die sogenannte "S-Bahn-Krise" ist noch in unser aller Erinnerung. Umso erfreulicher ist, dass das Werk heute wieder fester Bestandteil der Instandhaltungskapazitäten ist. Grund genug für uns, der Einladung der S-Bahn-Berlin GmbH zu folgen!

Und wir freuten uns sehr, dass sich S-Bahn-Chef Peter Buchner die Zeit nahm, uns vor Ort zu begrüßen, und unsere Fragen gerne beantwortete.

Los gings am Donnerstag, den 24.11.2016 um 18:00 Uhr. Treffpunkt war das Werk Friedrichsfelde der S-Bahn-Berlin GmbH. Wir erreichten das Werk natürlich standesgemäß mit der S-Bahn (Linien S5, S7, S75) bis Bahnhof Berlin Lichtenberg. Zu Fuß verließen wir den Bahnhof durch den Haupteingang und folgten links der Weitlingstraße und der Skandinavischen Straße (unter der Straßenbrücke B1) bis zur Rosenfelder Straße.

Ein erlebnisreicher Tag mit Peter Buchner in Friedrichsfelde!

13.10.2016 VIV vor Ort: Besichtigung der Stadler Pankow GmbH in Berlin-Wilhelmsruh

In Berlin ist Bahngeschichte geschrieben worden und auch heute gilt die Stadt als das deutsche Kompetenzzentrum für Verkehrstechnik. Davon konnten sich u.a. Ende September 145.000 Fachbesucher auf der weltgrößten Messe der Schienenverkehrsbranche, der InnoTrans, überzeugen.

Zu den namhaften Ausstellern dort gehörte auch die Firma Stadler, die ihren Ursprung in der Schweiz hat, seit dem Jahr 2000 mit der Konzerntochter Stadler Pankow GmbH auch in Berlin-Brandenburg zunehmend aktiv ist und 1000 Arbeitsplätze sichert.

In unserer Region fahren z.B. bereits in Potsdam die sog. VARIOBAHN oder auch auf der Regionalexpresslinie RE2 zwischen Wismar und Cottbus die Doppelstocktriebzüge ("KISS") der Ostdeutschen Eisenbahn ODEG. Der ein oder andere Berliner Fahrgast ist schon mit der neuen U-Bahn-Kleinprofilbaureihe („IK“), gerne auch als "Icke" bezeichnet, gefahren. Diese Züge sind in der Serienproduktion. Und auch am konkreter werdenden Bau der neuen Berliner S-Bahn (Baureihen 483/484) ist die Firma Stadler entscheidend beteiligt.

Wir freuten uns deshalb sehr über die Einladung zur Werksbesichtigung, bei der uns Deutschland-Chef Ulf Braker am 13.10.2016 um 17:00 Uhr begrüßte. Die Firma Stadler befindet sich im Berliner Ortsteil Wilhelmsruh (Lessingstr. 102, 13158 Berlin). Nach einem ca. 1,5 km langen Fußweg konnten wir mit der S-Bahn bis zur Station Wilhelmsruh (S1, S85) fahren. Alternativ konnten unsere Gäste die Buslinie 122 oder 155 bis zur Station "Lessingstr./Fontanestr." nehmen, wo sie ein VIV-Vertreter begrüßte. Wir erlebten dann einen spannenden Tag bei Stadler!

 

17.09.2016 VIV U-Bahntag

Immer wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, laden wir Sie gerne zum VIV U-Bahntag ein - im September 2016 bereits zum 9. Mal!

Auch dieses Jahr durften wir wieder bei der BVG zu Gast sein. U-Bahn-Chef Hans-Christian Kaiser hatte sich erneut ein vollgepacktes Programm ausgedacht, auf das wir sehr gespannt waren.

Zunächst berichtete Herr Kaiser in einem Referat über aktuelle Entwicklungen bei der Berliner U-Bahn und stand für Fragen zur Verfügung. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit der U-Bahn zum Alexanderplatz und besichtigten die Kurzkehre der U5 im Zusammenhang mit deren Verlängerung Richtung Brandenburger Tor. Vom Alexanderplatz ging es dann zu Fuß zum Rohbau des zukünftigen Bahnhofs "Rotes Rathaus", wie er ja nun heißen wird. Nach eingehender Besichtigung der Baustelle kehrten wir zurück zum Bahnhof Alexanderplatz und fuhren mit der U5 zum Bahnhof "Neue Grottkauer Straße" – der sich allerdings im Umbau befindet und ab Dezember 2016 "Kienberg (Gärten der Welt)" heißt. Die Veranstaltung dort endete gegen 15:00 Uhr.

13.08.2016 Rail-Trekking zum 55. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer über die Potsdamer Stammbahn

Am Samstag, den 13.08.2016, legte der VIV zwei bewährte Veranstaltungsreihen zusammen:

Das Thema "Lückenschlüsse" hat uns viele Jahre, immer aus Anlass des 13. Augusts, begleitet. Das war leider auch im Jahr 27 nach dem Mauerfall der Fall, genannt seien an dieser Stelle nur die S-Bahn nach Falkensee oder die Wiedererrichtung von Dresdner Bahn und Nordbahn.

Die Reihe "Railtrekking" hatte uns außerdem in der Vergangenheit oftmals über vergessene Bahnstrecken geführt, die stillgelegt einer besseren Zukunft harrten.

Welche Strecke eignete sich also in Berlin besser als die Stammbahn, die erste preußische Eisenbahn von Berlin nach Potsdam aus dem Jahr 1838, um diese beiden Übereinschriften miteinander zu verknüpfen? Wir fanden: keine!

Die Stammbahn, die ja wieder in der verkehrspolitischen Diskussion war, würde eine spürbare Entlastung der heute häufig schon überfüllten Züge auf der Wetzlarer Bahn, das ist die Strecke durch den Grunewald, und der Stadtbahn bringen. Deswegen war (und ist) es auch aus unserer Sicht unabdingbar, die Strecke so schnell es geht wieder in Betrieb zu nehmen.

Vorher wollten wir aber noch mit Ihnen über verwilderte Gleise, überwucherte Bahnsteige und alte Brücken laufen. Dabei kreuzten wir auch die Trasse der sog. Friedhofsbahn und wanderten auf einer alten Autobahn. Wir hatten zudem die Chance, mit Vertretern der unterschiedlichsten Verbände und Parteien über ein Für und Wider des Wiederaufbaus zu diskutieren.

Los ging es am 13.08.2016 um 10:00 Uhr auf dem Potsdamer Platz (am koreanischen Pavillon an der Südseite des Platzes).

Ablauf:

10:00 Uhr:          Fahrt mit der S1 vom Potsdamer Platz nach Zehlendorf

10:30 Uhr:          Besichtigung des Bahnhofs Zehlendorf

11:00 Uhr:          geführte Wanderung zum Haltepunkt Düppel (ca. 3 km)

12:00 Uhr:          Ankunft am ehemaligen Haltepunkt Düppel mit Mittagspause (auf Selbstzahlerbasis)

14:00 Uhr:          Fortsetzung der geführten Wanderung entlang der Stammbahntrasse zum Bahnhof Griebnitzsee (ca. 9 km)

16:30 Uhr:          Ankunft am Bahnhof Griebnitzsee mit gemütlichem Ausklang der Veranstaltung

19.05.2016 Verkehrspolitische Rundfahrt

Potsdam - Der kleine, aber feine Nachbar Berlins und seine Wege zur Lösung der wachsenden Verkehrsanforderungen

Potsdam und Berlin mögen sich in vielem unterscheiden. In einem aber nicht: beide Städte wachsen und müssen sich den daraus erwachsenden verkehrstechnischen Herausforderungen stellen. Grund genug für den VIV zu schauen, welche Probleme das in Berlins Nachbarstadt sind und welche Strategien daraus abgeleitet werden.

Insbesondere beschäftigten wir uns am 19. Mai mit der notwendigen Erschließung des Potsdamer Nordens, der in den vergangenen Jahren ein bedeutender Wohnstandort wurde und allen Prognosen zufolge auch in Zukunft weiter wachsen wird. Dabei soll die Straßenbahn eine tragende Rolle spielen – auch wenn sie nicht gleich nach Spandau führen wird...

Des Weiteren fokussierten wir uns auf den Anschluss der Universitäts- und Forschungsstandorte in Golm und Griebnitzsee. Immerhin soll nach einigen Jahren der Vorbereitung der Regionalbahnsteig in Griebnitzsee Richtung Potsdam Hbf. noch in diesem Jahr Wirklichkeit werden.

21.04.2016 Verkehrspolitische Rundfahrt

Man sagt, Berlin "sei aus dem Kahn gebaut" und habe "mehr Brücken als Venedig". Und auch wenn für die U5-Verlängerung eigens ein neues Hafenbecken gebaut wurde, spielt die Binnenschifffahrt für die deutsche Hauptstadt nur noch eine untergeordnete Rolle. Dies war nicht immer so. Das Wachstum Berlins in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde nicht zuletzt mit Hilfe der durch die Stadt führenden Wasserstraßen bewältigt. Und auch nach der Wende hatte man große Pläne: Der Anschluss Berlins an die große, weite Welt der Binnenschifffahrt mit größeren Schiffen und damit deutlich mehr Leistungsfähigkeit sollte durch massiven Ausbau der Wasserstraßen, in Berlin insbesondere des Teltowkanals, realisiert werden.

Grund genug für den VIV, sich mal den Stand der Dinge anzuschauen: Was wurde aus dem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17? Was wurde aus alten Hafenanlagen, die heute nicht mehr benötigt werden?

Wir waren am einzig verbliebenen Hafen im Berliner Stadtgebiet, dem Westhafen, zu Gast bei der BEHALA. Dort erfuhren wir einiges über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Westhafens, der längst zu einem Logistikstandort geworden ist und bei dem Schifffahrt nur noch eine Nebenrolle spielt.

Hier finden Sie unser Handout zur Fahrt.

17.03.2016 VIV vor Ort

Am 17.03.2016 waren wir in Berlin-Neukölln zu Gast bei der "Bus Verkehr Berlin KG" (BVB), unserem langjährigen Partner bei Rundfahrten und Ausflügen. Die BVB ist in Berlin einer der großen Reisebusanbieter – hält sich aber aus der Preisschlacht der Post-, Flix- oder Megabusse völlig heraus. Wie das funktioniert und die Firma bewusst am Standort Neukölln zu dem wurde, was sie heute ist, erläuterte uns einer der Geschäftsführer, Herr Lothar Kastner. Außerdem konnten wir einen Blick in die Omnibushallen werfen.

Vorher bestand die Gelegenheit, aus dem Leiserhaus an der Grenzallee unmittelbar auf die Baustelle der Verlängerung des Berliner Stadtrings A100 in Richtung Treptower Park zu blicken und einen Vergleich über den Baufortschritt gegenüber dem Stand von 2015 zu ziehen - zumindest für alle, die bei unserer Veranstaltung vor ziemlich genau einem Jahr dabei waren.

Wegen der Lichtverhältnisse begannen wir mit dem ersten Teil der Veranstaltung bereits um 17:30 Uhr, um noch einen Moment Zeit zu haben, die Baustelle von oben zu betrachten. Und das Panorama über Neukölln in Richtung City gab es sozusagen kostenlos dazu…

25.02.2016 Verkehrspolitisches Forum

Am 18. Februar jährte sich zum 114. Mal der Geburtstag der Berliner U-Bahn und wir fanden, dies sei ein schöner Anlass, uns auf die Spuren der Architekturgeschichte der Berliner U-Bahn zu begeben. Uwe Kutscher, VIV-Mitglied und Chef der Infrastruktur bei der BVG, nahm uns mit auf eine spannende Zeitreise, bei der wir mehrfach den Herren Grenander und Rümmler begegneten, die beide auf ihre Weise das Erscheinungsbild der Berliner U-Bahn bis heute entscheidend mitprägen.

Auch aktuelle Fragestellungen und Themen kamen nicht zu kurz, so z.B. das Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und heutigen Anforderungen an Wirtschaftlichkeit in der Unterhaltung, Barrierefreiheit, Beleuchtung und Sicherheitsempfinden insgesamt. Oder auch die Frage, was man mit einem architektonischen Stil anstellt, der heute nicht mehr als "schön" empfunden wird.

Am 25.02.2016 um 19:00 Uhr begrüßten wir in den bekannten BSW-Räumen am Alexanderplatz (Stiftung Bahn Sozialwerk, Aufgang B, 3. OG, Panoramastraße 1, 10178 Berlin)unsere Gäste zum verkehrspolitischen Forum.

27.01.2016 viv Neujahrsempfang

Neujahrsempfang mit dem Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn AG für Berlin/Brandenburg, Alexander Kaczmarek: "Herausforderungen der wachsenden Stadt aus Sicht der DB AG"

Auch das 13. VIV-Jahr konnten wir wieder mit dem traditionellen Neujahrsempfang beginnen - und wie immer mit einem spannenden Gast: Am 27. Januar war es der neue Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG (DB AG) für das Land Berlin, Alexander Kaczmarek, der gleich mal der Diskussion über den Wiederaufbau der Berlin-Potsdamer Stammbahn neue Kraft verliehen hat. Darüber und über viele andere Herausforderungen, die sich aus Sicht der DB AG im Zusammenhang mit der wachsenden Stadt Berlin und ihren Verkehrsbeziehungen in das Umland stellen, berichtete er und stand für alle Fragen unserer Gäste zur Verfügung.

Die Veranstaltung fand am 27.01.2016 um 18.30 Uhr in der Cantina Estacion (Mediterrano) im Berliner Ostbahnhof statt.

12.12.2015 viv Weihnachtsfahrt

Auch wenn die derzeitigen Temperaturen eher auf Frühjahr hindeuteten, so ging es doch rasant auf die Advents- und Weihnachtszeit zu. Und natürlich wollten wir auch dieses bewegende (VIV-) Jahr mit einem weihnachtlichen Ausflug abschließen, der uns am Samstag, den 12.12.12015, nach Eberswalde führen sollte.

Los ging's um 10:33 Uhr am Berliner Hauptbahnhof mit dem RE18310 (RE3), der uns in einer guten halben Stunde nach Eberswalde brachte. Dort angekommen, fuhren wir mit einem Linienbus in die Eberswalder City, wo wir um kurz vor zwölf im Restaurant "Matisse" bereits erwartet wurden. Drei Hauptgerichte standen zur Auswahl – und wer dann noch nicht satt war, bekam auch einen Nachtisch...

Nach dem Restaurantbesuch wartete pünktlich um 14:00 Uhr am Karl-Marx-Platz ein O-Bus der Eberswalder Verkehrsgesellschaft auf uns. Mit dem O-Bus befuhren wir Teile des Eberswalder Netzes und beendeten damit nach Veranstaltungen zur U-Bahn, S-Bahn und E-Bus das "VIV-Halbjahr der Elektromobilität". Anschließend beischtigten wir den Betriebshof der Eberswalder Verkehrsgesellschaft, in dem auch einige alte Berliner O-Busse des Denkmalpflege-Vereins Berlin abgestellt sind. Letztere sind zwar betriebsfähig, werden aber, um die Fahrzeuge zu schützen, nur im Sommer eingesetzt.

Die Besichtigung des Betriebshofs endete gegen 17:00 Uhr und wir fuhren dann wiederum per Linienbus zum Hauptbahnho, wo uns um 17:54 Uhr der RE18355 (RE3) wieder nach Berlin brachte.

26.11.2015 Verkehrspolitisches Forum: Aktuelles über die Berliner S-Bahn

Fans und Bewunderer der Berliner S-Bahn haben, wenn es um Oldtimer geht, sicher die legendären Züge der Bauart "Stadtbahn" vor Augen. Diese in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in großen Stückzahlen gebauten Züge waren bis in die achtziger Jahre DAS Gesicht der Berliner S-Bahn – bis die letzten Exemplare nach fast siebzig Dienstjahren 1997 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wurden.
 
Heute dagegen gelten bereits die in den achtziger und neunziger Jahren gebauten Fahrzeuge der Baureihen 480 (entwickelt von der BVG im Westteil Berlins, Spitzname "Toaster") und 485 (das von der Deutschen Reichsbahn entwickelte Pendant, Spitzname "Cola-Dose") als Oldtimer, die aufwändig für die kommenden Jahre saniert und betrieblich ertüchtigt werden müssen.
 
Auch dieses Jahr nahm sich Peter Buchner, der Chef der Berliner S-Bahn, wieder Zeit und berichtete über dieses und viele andere Themen, die die Berliner S-Bahn und damit auch viele Einwohner unserer Stadt betreffen.
 
Unsere S-Bahn-Veranstaltung fand am 26.11.2015 um 18.00 Uhr bei der S-Bahn Berlin GmbH statt.

22.10.2015 Verkehrspolitisches Forum zur Elektromobilität

Mehr durch Zufall als geplant, setzt sich der VIV im zweiten Halbjahr 2015 mit der Elektromobilität auseinander, die dieser Tage in aller Munde derjenigen ist, die sich mit Verkehrsthemen beschäftigen. Nach U-Bahn-Tag und alten oder neuen Tram-Spuren im Stadtbild Berlins beschäftigten wir uns am 22.10. mit der kürzlich für ein Jahr auf Elektrobetrieb umgestellten Buslinie 204.

Los ging's am 22.10.2015 auf dem Busbahnhof des Bahnhofs Südkreuz (Hildegard-Knef-Platz). Da aktuell kein E-Bus im Einsatz war, fand unsere Veranstaltung ausschließlich in den Räumen der Stiftung Bahn Sozialwerk (BSW) in der Berliner Panoramastraße statt, in der nicht nur der Berliner Feldversuch erläutert wurde, sondern auch die Ansätze und Tests in anderen deutschen Städten (induktive und konduktive Systeme).

Hier finden Sie eine Präsentation zur Veranstaltung "Elektrobusse in Berlin und Deutschland" als Download:

Präsentation Elektrobusse in Deutschland (3.59 MB)

10.09.2015 Verkehrspolitische Stadtrundfahrt: Die Berliner Straßenbahn im Straßenbild

Wäre es nach Willy Brandt im Jahr 1965 zur 100 Jahr Feier der Straßenbahn in Berlin gegangen, würde heute keine einzige gelbe Bahn mehr durch die Straßen der Spreemetropole rollen. Doch es kam anders und so konnte, trotz aktuellen Fahrermangels, in diesem Jahr das 150 jährige Jubiläum der ehemals liebevoll genannten „Elektrischen“ gefeiert werden.

Durch die verkehrspolitische Entwicklung in den 1950er und 1960er Jahren hat sich vor allem das Stadtbild des ehemaligen West-Berlins entscheidend verändert. Aus zweigleisigen Gleistrassen wurden begrünte oder zugeparkte Mittelstreifen, aber auch einfach weitere Fahrspuren für den Individualverkehr.

Und zukünftig? Da wird dann doch Stand hier und dort wieder eine Straßenbahn durch die Straßen in Moabit, Kreuzberg, Neukölln oder Charlottenburg flitzen.

Wir wollten mit Ihnen die jüngere Vergangenheit  und die nahe Zukunft der Berliner Straßenbahn analysieren und luden zur Rundfahrt ein. Wie hat sich die Stilllegung in West-Berlin auf den Straßenraum ausgewirkt? Wie wirkt sich aber auch ein Neubau heute städtebaulich in der gesamten Stadt aus? Unsere Fahrt führte uns in ca. 2,5 Stunden im Bus durch die Straßen und über die Gleise Berlins und bot reichlich Gelegneheit, über Perspektiven und Eindrücke zu diskutieren.

22.08.2015 viv mobil: Prignitz - von Pollo und Argrarfliegern

Am 22. Juli erkundeten wir die Geschichte von zwei Verkehrsmitteln, die die Prignitz und Region maßgeblich beeinflussten.

Als Oberförster Alfred Zimmermann im März 1911, also nur acht Jahre nach dem legendären Flug der Gebrüder Wright, ein Patent zur Vernichtung von Waldschädlingen "durch Besprengen der Bäume von oben, und zwar unter Verwendung eines Luftfahrzeuges" anmeldete, ahnte im beschaulichen Städtchen Kyritz sicher noch niemand, dass es sich später zu einem bedeutenden Ort des Agrarflugs entwickeln würde. So waren in den besten Zeiten ständig 70 Maschinen hier stationiert und man war zuständig für das Gebiet von der Ostsee bis zum Thüringer Wald. An diese Geschichte erinnert das europaweit einzige Agrarflugmuseum – ein Besuch brachte uns die eindrucksvolle Geschichte von Tradition und Innovation der Region Prignitz vor Augen.

Noch zu Zeiten des Agrarflugs hätten wir anschließend mit der Kleinbahn "Pollo" nach Perleberg fahren können. So aber brachte uns der Bus nach Mesendorf am Rande von Pritzwalk, wo bereits der Dampfzug auf uns wartete und uns auf der wieder aufgebauten Kleinbahn und heutigen Museumsstrecke nach Lindenberg brachte. Dort angekommen konnten wir eine Pause genießen und das Museum des "Pollo" besichtigen. Am Nachmittag brachte uns der Dampfzug wieder zurück nach Mesendorf, von wo es mit dem Bus wieder in Richtung Heimat ging.

25.07.2015 viv mobil: Rail-Trekking im Erzgebirge

Wie jedes Jahr wollten wir mit Ihnen eine stillgelegte Bahnstrecke zu Fuß erkunden. Dieses mal verschlug es uns in das Quellgebiet der Freiberger Mulde im sächsisch/böhmischen Erzgebirge. Dort befindet sich noch heute eine Lücke von 9 Kilometer im deutsch-tschechischen Grenzgebiet zwischen Moldava (Tschechien) und Holzhau in Sachsen. Wir legten legten diese, im Winter durch Skilangläufer genutzte Strecke, am Ergebirgskamm in einer Höhe von 600 bis 800 Metern N.N. zurück. Nebenbei lernten wir bei der An- und Abreise auch viele sächsische Bahnstrecken zwischen Dresden und Altenberg, sowie Holzhau, Freiberg, Chemnitz und Leipzig kennen.

Reiseplan:

06:30 Uhr: Treffpunkt Berlin Hauptbahnhof (tief) am Gleis des EC171 (Gleis wird noch bekannt gegeben)

06:46 Uhr: Fahrt mit dem EC171 nach Dresden Hbf

08:59 Uhr: Fahrt ab Dresden Hbf nach Altenberg/Ergebirge mit Umstieg in Heidenau

10:15 Uhr: Bustransfer ins tschechische Moldava

10:45 Uhr: Beginn der Wanderung ab Moldava in Richtung Holzhau

12:00 Uhr: Mittagessen am ehemaligen Bahnhof Hermsdorf-Rehfeld (Selbstzahler) und Besichtigung des königlichen Wartesalons im Bahnhofsgebäude

13:15 Uhr: 2. Teil der Wanderung bis Holzhau

15:45 Uhr: Ankunft in Holzhau, Zeit zur freien Verfügung, gastronomische Einrichtungen nähe Bahnhof vorhanden

17:35 Uhr: Fahrt mit der Freiberger Regiobahn nach Freiberg/Sachsen

18:25 Uhr: Fahrt ab Freiberg nach Berlin mit Umstieg in Chemnitz und Leipzig

22:04 Uhr: Ankunft in Berlin Hauptbahnhof (tief)

04.07.2015 8. viv U-Bahntag

Am 4. Juli war der viv "auf Du und Du mit Icke" und besuchte im Rahmen des U-Bahntags - der bereits zum 8. Mal stattfand - eines der sympathischsten Berliner Verkehrsmittel. Die BVG hatte sich auch dieses Jahr wieder bereit erklärt hat, ein sehr interessantes Programm auf die Beine zu stellen:

Zunächst besuchten wir die Betriebswerkstatt Grunewald (am U-Bhf. Olympiastadion), wo uns der U-Bahn-Chef, Herr Kaiser, den neuesten, erst im vergangenen Jahr eröffneten Werkstattteil zeigte und fachkundig erklärte.

Danach fuhren wir mit "Icke", dem neuen Kleinprofil-Zug "IK", vom Olympia-Stadion nach Gleisdreieck. Damit gehörten wir zu den allerersten Fahrgästen dieses Zugtyps, von dem bisher nur zwei Vier-Wagen-Züge als Prototypen existieren.

Am Gleisdreieck konnten wir uns ein Bild vom Fortgang der aufwendigen Bauarbeiten auf einem der ältesten Abschnitte der Berliner U-Bahn machen. Dort endete dann der U-Bahntag auch gegen 15.00 Uhr.

29./30.05.2015 viv mobil: Verkehrspolitische Fahrt nach Hamburg

Berlin wird die Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 nicht bekommen. Unsere Freunde im Norden aus Hamburg haben bekanntlich den Zuschlag für die Bewerbung bekommen. Spätestens jetzt war es also an der Zeit, "Das Tor zur Welt" ein bisschen besser kennen zu lernen. Dazu betrachteten wir u.a. neben der Geschichte und dem Besuch des Hamburger Flughafens auch die Stadt vom Wasser aus.

So sah unser Exkursions-Programm aus:

29. Mai 2015

07:15 Uhr Abfahrt Uhr Südkreuz

11:30 Uhr Besuch des Hamburg-Museums mit Vorführung Spur 1 Anlage

13:00 Uhr Mittagessen im Museum (reserviert) oder Fischbrötchen an den Landungsbrücken

14:30 Uhr 2-stündige Hafenrundfahrt

17:00 Uhr Check-In im Hotel Engel (in Hamburg-Niendorf),

anschließend Freizeit und/oder gemeinsam mit der U2 in die Stadt fahren

30. Mai 2015

bis 09:30 Uhr Frühstück

09:30 Uhr Check Out

10:00 Uhr 2-stündige Flughafenbesichtigung (Bus über Vorfeld und Besucherzentrum) 

12:00 Uhr Mittag am Flughafen

13:00 Uhr verkehrspolitische Stadtrundfahrt mit Pausen

17:00 Uhr Rückfahrt nach Berlin

22 Uhr Ankunft Südkreuz

16.04.2015 Verkehrspolitisches Forum: Wird das Märkische Viertel an die NEB angeschlossen? 

Es gibt einige Infrastrukturvorhaben, über die viel geredet wird, aber im Grunde nichts passiert. Die Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der "Heidekrautbahn" ist ein solches Vorhaben. Einst verband die Strecke der Niederbarnimer Eisenbahn Groß Schönebeck, Liebenwalde, Wandlitz oder Basdorf mit Rosenthal, Wilhelmsruh und einiger Jahre sogar über Gesundbrunnen mit dem damaligen Stettiner Bahnhof. Die Teilung bedeutete auch die Einstellung der Stammstrecke.

Doch wie steht es um eine Realisierung, knapp 25 Jahre nach der Deutschen Einheit und der überwundenen Teilung Berlins? Welchen Nutzen hat diese Bahn für das Märkische Viertel und die Umlandgemeinden im nördlichen Berliner Raum?

Zur Beantwortung u.a. dieser Fragen hatten wir  in die Räume der Stiftung Bahn Sozialwerk eingeladen. In lebhafter Diskussion erörterten wir Fragen, Sinn und Nutzen rund um die Wiederinbetriebnahme der "Heidekrautbahn"-Strecke.

12.03.2015 viv-mobil: Ausblick auf den 16. Bauabschnitt der BAB 100

An ihr ist eine schon sicher geglaubte Senatskoalition gescheitert, die Planung selbst stammt schon aus den Sechzigern und sie ist der 16. Abschnitt einer Hauptschlagader des Berliner Verkehrssystems.

Die Rede ist von der im Bau befindlichen Verlängerung des Stadtrings BAB 100 von Neukölln nach Treptow. Waren noch die rotgrünen Koalitionsverhandlungen – jedenfalls offiziell – an der Uneinigkeit über diese 3,2 km Autobahnneubau gescheitert, hört man in letzter Zeit wenig über die Großbaustelle. Wer aber rund um die Neuköllner Grenzallee unterwegs ist, sieht inzwischen das Werk zügig voranschreiten.

Über den Stand wollten wir uns am 12. März 2015 von Herrn Lutz Adam, dem Leiter der Abteilung Tiefbau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, informieren lassen.  Unser Veranstaltungsort, das „Leiserhaus“  an der Grenzallee, bot dazu eine „Panoramaetage“ von der aus die Großbaustelle hervorragend eingesehen werden konnten.

19.02.2015 Besichtigung der Betriebszentrale der DB Netz AG 

Wir besuchten die Betriebszentrale der DB Netz AG in der Granitzstraße 55-56 in Berlin-Pankow und schauten den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schulter.

Früher wurden die Weichen und Signale der Eisenbahn von örtlich besetzten Stellwerken aus gestellt. Es gibt sie heute zwar immer noch, doch es werden immer weniger. Ein Großteil des Netzes der Bahn wird inzwischen durch Elektronische Stellwerke, leblose Container am Streckenrand, abgedeckt. Überwacht und gesteuert werden diese aus den Betriebszentralen der jeweiligen Regionen. Für den Bereich Nordost befindet sich die Zentrale in Pankow in der Nähe des alten Güter- und Rangierbahnhofs.

22.01.2015 Neujahrsempfang

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2015 hatte der viv e.V. zum Neujahrsempfang eingeladen. Als Gesprächspartnerin hatten wir Frau Susanne Henckel gewinnen können, Geschäftsführerin der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH. Davor war sie seit 2010 Hauptgeschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV) und leitete damit bereits den Dachverband der Bestellerorganisationen, welche für die Organisation und Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs zuständig sind. Vor dieser Tätigkeit war die Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Verkehrsplanung mehrere Jahre in leitender Position beim Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV). Anfang März 2014 trat sie ihr heutiges Amt beim VBB an. 
In der Cantina Estacion im Berliner Ostbahnhof starteten wir mit anregenden und spannenden Gesprächen über und um den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg herum ins Jahr 2015.

13.12.2014 viv mobil: Weihnachtsfahrt nach Görlitz

Unsere Weihnachtsfahrt 2014 führte uns in das winterliche Görlitz. Wir besuchten eine der schönsten Städte Deutschlands aus dem „Hopfen-Express“ heraus und flanierten durch die Altstadt über den schlesischen Christkindelmarkt. Ein interessantes und schmackhaftes Programm begeisterte unsere Gäste.

Hopfen-Express

27.11.2014 Verkehrspolitisches Forum im Ostbahnhof

Als Referenten konnten wir Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Berlin, gewinnen. Wer ihn bei der Schlichtung zu Stuttgart 21 erlebt hat, wusste, dass Eisenbahner für ihn nicht nur Beruf, sondern auch Berufung ist. Mit ihm verschafften wir uns einen Überblick über den Stand der laufenden Infrastrukturprojekte und sprachen auch über weitere Planungen: Von Ostkreuz bis Nordbahn und von der Flughafenanbindung bis zur S 21. Als  ehemaliger Fahrplanchef der DB konnte er aber auch Auskunft zu den Fernverkehrsverbindungen – auch in Richtung Osten – geben. Es gab also durchaus noch andere Bahnthemen als den Lokführerstreik…

30.10.2014 Verkehrspolitisches Gespräch in der Zentrale der Berliner S-Bahn

Ja, wenn nicht gerade gestreikt wird, fährt sie: die Berliner S-Bahn. Und das tut sie seit nun mehr als 90 Jahren!

Wir sprachen mit dem Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, Peter Buchner, über die Entwicklung der letzten Jahre und die Zukunft des so wichtigen Verkehrsmittels für die Stadt und das Umland.

Am 30.10.2014 um 18.30 Uhr trafen wir uns bei der Berliner S-Bahn GmbH am Standort Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz 1 in 10115 Berlin, Konferenzraum 10/11 zum Forum mit dem Thema "Die Berliner S-Bahn im Aufwind?". Unser Gesprächspartner war Peter Buchner, derGeschäftsführer der Berliner S-Bahn.

27.09.2014 7. viv U-Bahntag

Der viv U-Bahntag ist gute Tradition. Wie schon in den Vorjahren wollten wir mit freundlicher Unterstüztung der BVG dieses sympathische Verkehrsmittel würdigen und mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Allein im Jahr 2013 hat die Berliner U-Bahn fast 950 Millionen Fahrgäste befördert. Aber wie werden Züge gewartet und wie wird der Zugverkehr zukünftig koordiniert, sodass sowohl im Regelbetrieb als auch bei Störungen alles unter Kontrolle bleibt? Auskünfte über diese und andere Fragengab wie immer der Chef der U-Bahn, Hans-Christian Kaiser mit seinen Mitarbeitern.

Ablauf:

10:00 Uhr Begrüßung durch viv e.V. (Alexander Kaczmarek)

10:10 Uhr Vortrag Hans-Chistian Kaiser (Direktor der Berliner U-Bahn) zum  aktuellen Stand der Berliner U-Bahn und Diskussion

11:00 Uhr Besichtigung U-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde

anschließend Besichtigung Baustelle neue U-Bahnleitstelle

 ca. 14:00 Uhr Ende der Veranstaltung

26.08.2014 viv mobil: Besuch im Autobahnmuseum Erkner

Wer hat's erfunden? Nein, nicht die Schweizer. Die Rede ist nämlich von der Autobahn und die ist - tatsächlich - eine deutsche, ja eigentlich sogar eine Berliner Erfindung. Übrigens ist die Autobahn keine Erfindung eines österreichischstämmigen Diktators, der viel Unheil über die Welt brachte, auch wenn das wohl in den 50er und 60er Jahren noch herrschende Volksmeinung war. Nein, die Autobahn - und hier das erste Exemplar, die AVUS - stammt mit ihrem Eröffnungsjahr 1921 aus der Weimarer Republik, wenn man noch genauer hinguckt, wurde mit den Bauarbeiten freilich schon in der Kaiserzeit begonnen.

Nachdem wir nun die lupenrein demokratische Herkunft dieser Straßenart geklärt hätten, bleibt die Frage: Wo wird diese verkehrspolitische und ingenieurstechnische Großtat gewürdigt? Kunstmuseen gibt's in Deutschland, historische Museen auch so einige, technische Museen doch immerhin wenige, aber ein Autobahnmuseum? Gibt's nicht. Oder doch?

Am Rande Berlins, im idyllisch gelegenen Erkner, haben in Eigeninitiative Mitarbeiter der dortigen Autobahnmeisterei ein kleines Museum zur Geschichte der Autobahn errichtet. Dieses - wahrscheinlich nur wenigen Berlinern bekannte - Museum war am 28. August 2014 unser Ziel.

Ablauf:

viv mobil: Besuch im Autobahnmuseum Erkner, An der Autobahn 1, 15537 Erkner

für ÖPNV-Fahrgäste Treffpunkt 17:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz Erkner

18:00 Uhr Beginn der Besichtigung

19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

26.07.2014 viv mobil: Rail-Trekking im Oderbruch, zu Fuß, Straße, Schiene und über Wasser

Wie jedes Jahr wollten wir uns mit Ihnen auf die Spuren stillgelegter Eisenbahnstraßen mit Geschichte begeben und unternahmen einen Ausflug in das Oderbruch. Hier wurde der "Kalte Krieg" noch einmal lebendig. Wir querten eine Eisenbahnbrücke auf Schienenwegen, auf der sich in ihrer 50-jährigen Geschichte lediglich ein echter Zug bewegt hat! Auch beleuchteten wir die Historie der Oderbruchbahn ein wenig näher und wanderten auf der ehemaligen Bahntrasse der Wriezener Bahn von Altreez bis Neurüdnitz.

Oderbrücke (verlängerte) Wriezener Bahn

19.06.2014 Verkehrspolitisches Gespräch: Von Wunschzetteln und Finanzierungslücken - Berlin und der neue Bundesverkehrswegeplan

Welche großen Verkehrsinfrastrukturprojekte kommen in den nächsten Jahren auf uns zu? Aktuell befindet sich der Bundesverkehrswegeplan 2015 in der Bearbeitung. Dieser umfasst alle von der Bundesrepublik mitzufinanzierenden Verkehrsinfrastrukturprojekte der nächsten Jahre.

Bis 2013 konnten die Bundesländer Projekte anmelden, die sie für sich als wichtig erachtet haben. Auch Berlin hat diverse Projekte ins Rennen geschickt, welche ausführliche Untersuchungen zur Machbarkeit bestehen müssen, um im neuen Bundesverkehrswegeplan ab Ende 2015 aufgeführt zu werden. Aber welche Projekte zu Schiene, Straße und zu Wasser sind das?

Darüber diskutierten wir mit Ihnen bei unserem Verkehrspolitischen Gespräch am 19. Juni.

Die Veranstaltung fand statt im

Ostbahnhof am 19. Juni 2014, 18:30 Uhr Ort: Cantina Estacion (Mediterraneo) im Berliner Ostbahnhof (Osthalle)

Hier finden Sie die Präsentation zum Verkehrspolitschen Gespräch am 19.06.2014
"Von Wunschzetteln und Finanzierungslücken - Berlin und der neue Bundesverkehrswegeplan":

Von Wunschzetteln und Finanzierungslücken (0.73 MB)

31.05.2014 viv mobil: Verkehrspolitische Reise nach Mitteldeutschland 

Der viv lud ein zur Exkursion: Am 31. Mai wandte sich viv mobil der Verkehrslandschaft Mitteldeutschlands zu, im Mittelpunkt der Tagesfahrt stand Halle an der Saale. Hier wird nicht nur bis Ende 2017 der gesamte Eisenbahnknoten neu gestaltet, sondern auch die - wahrscheinlich - letzte neue Zugbildungsanlage für den Schienengüterverkehr in Deutschland gebaut. 

Die größte Infrastrukturinvestition Deutschlands, das Projekt Deutsche Einheit Nr. 8 (VdE 8) hat hier ebenfalls ihren Dreh- und Angelpunkt. Ab 2018 wird auf dieser Strecke eine Bahnfahrzeit von unter vier Stunden zwischen Berlin und München mit 300 km/h Höchtsgeschwindigkeit Wirklichkeit werden. Neben der Zukunft der Eisenbahn kam auch die Vergangenheit nicht zu kurz.

Mitteldeutschland hat eine große Schienenverkehrsgeschichte. Ein Besuch im DB-Museum Halle mit seinen historischen Fahrzeugen und dem Straßenbahnmuseum Halle stand ebenfalls auf dem umfangreichen Programm. Wir starteten mit dem BVB-Bus vom Berliner Südkreuz.

Ablauf der Reise:

Samstag, 31. Mai 2014

08:00 Uhr Start vom Hildegard-Knef-Platz (Südkreuz)

10:00 Uhr Ankunft in Halle/Saale - Information zum Knotenausbau Haale/Saale und Neubau Zugbildungsanlage

10:30 Uhr Führung durch das DB-Museum Halle/Saale

11:30 Uhr Abfahrt nach Kalzendorf 

12:30 Uhr Besuch des Informationszentrums VdE 8 in Kalzendorf und Besichtigung eines Abschnitts der Neubaustrecke - kleiner Mittagsimbiss

14:00 Uhr Rückfahrt nach Halle/Saale 

15:00 Uhr Führung durch das Straßenbahnmuseum Halle/ Saale 

16:00 Uhr Gelegenheit zum Abendimbiss (Biergarten und Restaurant gegenüber vom Straßenbahnmuseum - Selbstzahlerbasis)

anschl. Möglichkeit zu individuellen Rundgang an der Saale, Burg Giebichenstein

19:00 Uhr Rückfahrt nach Berlin

21:00 Uhr Ankunft in Berlin-Südkreuz

24.04.2014 "Fernbusverkehr in Deutschland -ist ein Ende des Booms in Sicht?"

Verkehrspolitisches Gespräch mit Jörg und Karl-Heinz Schulze, Geschäftsführer des Berliner Busunternehmens HARU

Kaum ein Markt hat sich im letzten Jahr so rasant entwickelt wie das Geschäft mit dem Fernbus. Seit der Liberalisierung Anfang 2013 hat es einen regelrechten Boom bei den Verbingungen und von Unternehmen in diesem Sektor gegeben. Ob "Mein Fernbus", "Flixbus" oder "ADAC Postbus", immer neue Anbieter bieten immer neuere und günstigere Verbindungen rund um die Uhr an. Doch haben wir schon den Zenit erreicht?

Darüber diksutierten wir mit Jörg und Karl-Heinz Schulze vom Berliner Busunternehmen HARU.

27.02.2014 viv-Einladung: "Maut und marode Straßen - fährt der LKW in die Krise?"

Nur ein Mausklick und ein, zwei Tage später liegt das Paket vor der Tür. Internet-Shopping ist so bequem... Nur irgendwie muss die Lieferung ja zu uns kommen und im Zweifel bei Nichtgefallen auch wieder zurück. Fast vierzig Prozent des städtischen Güterverkehrs macht inzwischen dieser Feinverteilungsverkehr aus. Tendenz weiter steigend. Auch sonst sind die Zahlen des Straßengüterverkehrs beeindruckend: 2,6 Millionen Fahrzeuge, 2,9 Milliarden beförderte Tonnen Güter, ein Anteil am Güterverkehr in Deutschland von rund 70 Prozent, Wachstumsprognose bis 2020: +34 Prozent. Je nach Sichtweise löst diese Prognose aber auch Ängste aus: über verstopfte Autobahnen, kaputte Straßen oder verfehlte Klimaschutzziele.

Gerd Bretschneider, der langjährige Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg, war hier der richtige Gesprächspartner und diskutierte mit den Gästen über alle Chancen und Risiken des Straßengüterverkehrs.

30.01.2014 viv-Neujahrsempfang mit Gastvortrag

Als Gesprächspartnerin beim Neujahrsempfang des viv e.V. konnte Frau Dr. Sigrid Evelyn Nikutta gewonnen werden, Vorsitzende des Vorstands der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Sie ist promovierte Psychologin und war seit 1996 in unterschiedlichen Führungsfunktionen bei der Deutschen Bahn tätig. Am 1. Oktober 2010 trat sie ihr heutiges Amt an.

09.12.2013 viv-Lichterfahrt durch das vorweihnachtliche Berlin. Anschließend gemütliches Beisammensein im Nikolaiviertel

Mit dem Bus fahren in der Vorweihnachtszeit? Überfüllte Fahrzeuge, hektische Fahrgäste und genervtes Personal? Nein, ganz falsch! Bei uns gab es eine entspannte Tour mit Sitzplatzgarantie durch das hell beleuchtete Zentrum Berlins. Anschließend kehrten wir zu gemeinsamem Speis und Trank in eine gemütliche Stube im Nikolaiviertel ein.

11.11.2013 Verkehrspolitisches Forum: "Zur Lage des Berliner Luftverkehrs". Gespräch mit Andreas Wolf, Geschäftsführer der Berliner Fluggesellschaft "Windrose Air"

Wann der neue Großflughafen BER eröffnen wird, wissen wir immer noch nicht. Die Auswirkungen sind nicht nur von großen Fluggesellschaften zu tragen. Auch mittelständische Charterfluggesellschaften leiden unter den unberechenbaren Terminverzögerungen.

Viv holte als Gast den Geschäftsführer der Berliner Fluggesellschaft "Windrose Air" an Bord. Andreas Wolf informierte umfassend über die aktuelle Lage des Berliner Luftverkehrs.

21.10.2013 Verkehrspolitische Rundfahrt: "Denk mal! Vom Umgang mit verkehrstechnischen Zeitzeugen"

"Und tschüss!" - Berlins Umgang mit den Zeitzeugen der Technik- und Verkehrsgeschichte steht leider häufig unter vorgenanntem Motto. Selbst wenn anschließend nur Brachflächen oder drittklassige Nutzungen übrig bleiben, ist man in unserer Stadt mit der Abrissbirne schnell zur Hand. Prominentestes Beispiel der amtlichen Zerstörungswut ist und bleibt der Anhalter Bahnhof, dessen traurige Reste nunmehr seit Jahren aufwendig gesichert werden müssen. Den Großteil der Fläche nimmt ein selten genutzter Kunstrasensportplatz ein… Jüngstes Beispiel ist der Auswandererbahnhof in Ruhleben, von dem – nur dank eines unserer Mitglieder – wenigstens noch ein Mauerfragment erhalten blieb. Die noch original erhaltene Baracke, in der tausende Auswanderer Abschied von ihrer Heimat nahmen, wich mit behördlichem Segen einem Gebrauchtwagenhandel…

Die Rundfahrt führte zu den wesentlichen und auch weniger bekannten Denkmalen der großen Verkehrsgeschichte Berlins und warb für einen pfleglicheren Umgang mit den steinernen oder stählernen Zeitzeugen.

JPG (0.63 MB)

21.09.2013 6. viv-U-Bahntag

Der Tag startete mit einem gewohnt launigen und engagierten Vortrag in der Leitstelle der Berliner U-Bahn in der Turmstraße in Moabit. Herr Kaiser informierte, und an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür, ausführlich über Entwicklungen bei der Berliner U-Bahn und richtete vor allem den Blick nach vorn. Dabei stellen die baulichen Anlagen, die ältesten unter ihnen immerhin seit 1902 in Betrieb, eine permanente Herausforderung dar. Beispiele hierfür sind die Sanierungen bei der U8 in Neukölln und der U2 in Charlottenburg. Zeigte sich Kaiser bei dem Umfang der baulichen Sanierungen nicht ganz unzufrieden, wies er nachdrücklich auf einen anderen für einen U-Bahn-Betrieb nicht ganz unwichtigen Bereich hin: die Fahrzeuge! Hier drückt den Manager vor allem das hohe Durchschnittsalter der Berliner Züge, zur Zeit rund 35 Jahre, die nur mit hohen Investitionen, wie zur Zeit bei der Baureihe F, und intensiver Instandhaltung am Laufen gehalten werden können. Da sind die bestellten Prototypen der neuen Kleinprofilbaureihe IK nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit, das 1:1-Modell, neudeutsch "mock-up", eben jener Baureihe IK zu besichtigen sowie sich als U-Bahn-Chauffeur im Fahrsimulator zu versuchen.

Highlight des Tages war jedoch sicher die Besichtigung des zukünftigen U-Bahnhofs "Unter den Linden", an dem sich die Wege von U5 und U6 kreuzen werden. Bei der U6, zur Zeit wegen eben dieser Bauarbeiten zwischen Französische und Friedrichstr. unterbrochen, wurde in den Tunnel der neue Bahnhof bereits eingefügt. Vom neuen Bahnhof der U5 ist noch nichts zu sehen, da die Tunnelbohrmaschine hier erst nächstes Jahr vorbeikommen soll. Die BVG erwartet an dieser neuen zentralen Station erheblichen Umsteigeverkehr und so wurden die Anlagen auch großzügig geplant. Zeit ist ja noch: 2019 soll es losgehen.

Wir freuen uns schon heute auf den 7. viv-U-Bahntag im kommenden Jahr!

07.09.2013 Verkehrspolitische Exkursion: Rail-Trekking für Naturliebhaber - unterwegs in Richtung Usedom

In gut zwei Stunden von Berlin auf die sonnenverwöhnte Insel Usedom mit Bahn? Das war einmal und ist heute auch mit Auto nur bei andauernder Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit möglich. Doch dort, wo einst Züge rollten, untersuchten wir auf unserer alljährlichen Rail-Trekking Tour auch die Aussichten einer Wiederinbetriebnahme. Dabei begaben wir uns per Bahn, Bus, Schiff und zu Fuß auf eine Spurensuche der besonderen Art und erleben Deutschlands größten Moorwald und vom Wasser umschlungene technische Baudenkmäler.

13.08.2013 Die Teilung des Berliner Verkehrsnetzes im Spiegel zeitgenössischer Schilderungen - eine Zeitreise

Wir haben Sie auf eine Zeitreise zu einem der schwärzesten Tage der Berliner Verkehrsgeschichte mitgenommen. Auf der Rundfahrt wurden Ihnen die Auswirkungen der Mauer auf den Berliner Verkehr zu Schiene, zu Straße, zu Wasser und zu Luft mit zeitgenössischen Zitaten näher gebracht.

13.06.2013 Jubiläumsfahrt
Heiß war es, als der VIV am 13. Juni seinen 10. Geburtstag feierte!

Treffpunkt war am späten Nachmittag auf dem Regionalbahnsteig des Bahnhofs Friedrichstraße, wo wir um kurz nach fünf den RegionalExpress in Richtung Dessau/Bad Belzig erwarteten. Dieser brachte uns planmäßig nach Seddin, wo wir bereits von Frau Karola Klande erwartet wurden. Ein Einführungsvortrag über die Stellung des Rangierbahnhofs innerhalb der Organisation von "DB Schenker" und die erste (theoretische) Beantwortung der Frage: Wie funktioniert so ein Rangierbahnhof eigentlich?

Anschließend ging es zum Stellwerk am sog. Ablaufberg, wo ein ankommender Zug aufgelöst und die Waggons neu auf andere Züge verteilt werden. Klarer Fall für Modellbahner! Selbstverständlich alles computergesteuert und damit die Wagen vom Berg auch weit genug rollen, werden Parameter wie Witterung oder Wind dem System "mitgeteilt", das den oder die Wagen dann dem Bedarf entsprechend abbremst, damit sie nicht auf bereits unten stehende Wagen aufschlagen. Kommt der Waggon zu früh zum Stehen, gibt es in den Gleisen sog. Katzen. Nein, nicht die Tiere, sondern Metallgestelle, die innerhalb des Gleises laufen und den Wagen die fehlenden Meter weiterziehen.

Anschließend ging es im Stellwerksgebäude noch ein paar Etagen höher, wo man, nebenbei gesagt, nicht nur einen fantastischen Ausblick auf die gesamte Bahnanlage, sondern auch die Landschaft hat. Aber zurück zum Thema: hier ist das Stellwerk untergebracht, das den gesamten Rangierbahnhof steuert und für den Schienenanschluss an die große, weite Welt sorgt. In diesem Fall ist es die Bahnstrecke von Berlin nach Dessau. Verbindungskurven in der näheren und weiteren Umgebung sorgen aber dafür, dass Züge in alle Himmelsrichtungen fahren können. Die Mitarbeiter von DB Netz sitzen vor einer riesigen, breiten Wand, auf der alle Gleise und Signale schematisch abgebildet sind. Jetzt weiß der Autor, was der Begriff "Gleisbildstellwerk" meint. Wieder ein klarer Fall für die Modellbahner! Und dieses Gleisbildstellwerk ist eine bedrohte Spezies, denn wenn Seddin in nicht allzu ferner Zukunft an die elektronische Stellwerkstechnik angeschlossen wird, erfolgt die Steuerung aus der Betriebszentrale der Deutschen Bahn in Pankow.
Voller Eindrücke verließen wir den Rangierbahnhof Seddin, der immerhin zu den neun großen Rangierbahnhöfen in Deutschland gehört. Mit dem Regionalexpress der Linie 7 ging es wieder zurück Richtung Stadt. Und in der "Cantina Estacion", dem Casino der Deutschen Bahn im Ostbahnhof, wurde schon das ein oder andere kalte Getränk sehnlichst erwartet. Das bereitstehende Buffet rundete den gelungenen Abend ab.

Kann man nur sagen: "Herzlichen Glückwunsch viv und auf die nächsten 10 Jahre!"

Weitere Information in der Präsentation des VIV zur Jubiläumsfahrt nach Seddin finden Sie hier:

Lange Nacht des viv am 13.06.2013 (2.06 MB)

03.05.2013 Verkehrspolitische Exkursion
Fahrt nach Dessau

Kennen Sie den Unterschied zwischen Tatzlager- und Hohlwellenantrieb? Für Teilnehmer unserer Exkursion nach Dessau am 03. Mai 2013 sollte das jetzt kein größeres Problem mehr sein. Fachkundig führte uns der Werkleiter, Herr Michael Otto, durch das heute einzige und bereits über 80 Jahre existierende Ausbesserungswerk für Elektrolokomotiven der Deutschen Bahn AG. Detailliert wurde uns gezeigt, wie die einzelnen Komponenten einer Elektrolokomotive (Fahrmotoren, Radsätze, Transformatoren, …) aufgearbeitet werden. Beeindruckend war aber auch der Blick in die große Lokhalle, in der vom Oldtimer bis zur Europalok der Baureihe 189 alles vertreten war, um sich einer "Frischzellenkur" zu unterziehen. Aber natürlich macht auch der Fortschritt vor so einer altehrwürdigen Einrichtung nicht Halt: neue Herausforderungen für das Werksteam bestehen in der rasanten Entwicklung elektronischer Bauteile, die nach wenigen Jahren veraltet und auf den Märkten dann nur noch schwer zu beziehen sind. Aber nicht nur die Hardware stellt das Werk vor Herausforderungen, sondern auch die Pflege der Software. Offenbar ist so eine Lokomotive heute ein fahrender Computer, bei dem der Austausch von Scheinwerfern zu einer EDV-Herausforderung werden kann. Spannend!

Anschließend kamen die Luftfahrtenthusiasten auf ihre Kosten, denn Dessau ist auch die Wiege der (heute nicht mehr existierenden) Junkers-Werke. Wer kennt sie nicht, die legendäre Ju-52 oder auch "Tante Ju"? Und natürlich ist ein Exemplar dieser Spezies Star der Ausstellung in einer der ehemaligen Fabrikhallen. Sehr detailliert und kenntnisreich führte uns ein Vertreter des Fördervereins durch die Ausstellung und trug zu manchem Aha-Effekt bei: Wer weiß schon, dass Hugo Junkers mit Konstruktion und Bau von Badeöfen begonnen hat? Interessant auch, wie durch Mitglieder des Fördervereins in jahrelanger Arbeit ein originalgetreuer Nachbau einer Ju-13 entsteht. Hier ließen sich wunderbar die Struktur eines so frühen Flugzeugs sowie die Herstellung der für Junkers-Flugzeuge so typischen Wellblechhaut bestaunen.

Nach so viel Technik begaben wir uns auf artfremdes Terrain und besuchten die Gartenanlagen in Wörlitz, was gewiss zu einiger Entspannung beitrug. Natürlich konnten wir den Tag nicht ohne ein Verkehrsthema ausklingen lassen und so stand am Bahnhof Wörlitz "Fürst Franz" bereit. Jener ist allerdings nicht ein leibhaftiger Vertreter einer adligen Dynastie, sondern ein Doppelstock-Schienenbus der Dessau-Wörlitzer-Eisenbahn, der uns zurück zum Hauptbahnhof brachte. Diese eigenartigen Fahrzeuge wurden zu Beginn der neunziger Jahre in kleiner Stückzahl gebaut - heute fahren bundesweit noch vier davon. Selbstverständlich waren die vorderen Sitzreihen äußerst begehrt, die einen freien Blick auf die Strecke garantierten. Man kann nur hoffen, dass diese liebenswerte Nebenbahn, die nur dem Ausflugsverkehr zu den Wörlitzer Gartenanlagen dient, erhalten bleibt.

Übrigens, mit dem stündlich aus Berlin verkehrenden RE7 kann man Dessau gut erreichen und mit ein bisschen Planungsgeschick erhält man auch Anschluss an die Dessau-Wörlitzer-Eisenbahn, die einen direkt in die Parklandschaft bringt. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals Herrn Michael Otto vom DB-Werk Dessau sowie dem Technikmuseum Dessau für ihre sachkundigen Führungen und die geduldige Beantwortung der vielen Fragen danken.

08.04.2013 Verkehrspolitische Rundfahrt 
„Erinnerungen an West-Berlin - Verkehrsrelikte der Halbstadt“

Latente "Westalgie" führte am 08.04.2013 zu einem ausgebuchten Reisebus, der, ohne sich auch nur einen Meter bewegt zu haben, gleich das erste Ziel (und zugleich Ausgangspunkt) der Rundfahrt erreicht hatte: den Bahnhof Zoo. Früher der sogenannte "Hauptbahnhof West-Berlins", von vielen ob seines Umfelds gefürchtet, von manchen gehasst, steht er wie kaum ein anderer Ort für das Verkehrswesen West-Berlins. 1987 dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend renoviert, wirkt er heute wieder so, als ob er eine "Frischzellenkur" gut gebrauchen könnte. Pläne dafür gibt es, ist die Station doch nach wie vor ein zentraler Verkehrsknoten im (geographischen) Westteil Berlins. Über Bundesallee, U-Bahnhof Fehrbelliner Platz und Stadtautobahn, alles Ergebnisse West-Berliner Verkehrspolitik, besuchten wir kurz den ehemaligen (und sehr schön sanierten) Militärbahnhof der französischen Streitmächte, der stellvertretend steht für ein fast vergessenes Kapitel des alliierten Zugverkehrs zwischen West-Berlin und dem Bundesgebiet. Bevor wir den letzten Punkt unserer Rundfahrt, den im "Neunziger Jahre Barock" des Senatsbaurats Rümmler gestalteten U-Bahnhofs "Am Schäfersee" besichtigten, lernten unsere Gäste noch etwas über das "Grundei-Knie". Hierbei handelt es sich um besonders enge Kurven im Verlauf der (heutigen) Autobahn in Richtung Hamburg/Rostock, die auf eine Entscheidung des damaligen Verwaltungsrichters Grundei zurückgehen. Die heutige Trassenführung ist das Ergebnis langwieriger Streitereien durch den Tegeler Forst. Erstmalig wurden damals extra Tunnels angelegt, um Flora und Fauna nicht durch eine Straße zu erteilen. Seinerzeit exotisch, heute normal.

11.02.2013 Speaker's Corner

Am 11. Februar machten wir aus der Not eine Tugend. Da der ursprüngliche Referent auf beruflichen Termingründen relativ kurzfristig absagen musste (wird aber nachgeholt, versprochen!), probten wir ein neues Format: die "Speaker's Corner". Und wir waren überrascht. Ein Gast hatte sich so gut vorbereitet, dass er mit durchaus provokanten Thesen zur Privatisierung der Berliner S-Bahn zwar erheblichen Widerspruch erntete, seine Meinung aber weiter offensiv vertrat. Unabhängig, wie man selber zu der Thematik steht: Respekt und herzlichen Dank von dieser Stelle! Wer nicht dabei war, hat was versäumt. Und das viv-Team überlegt, ob man diesen als Test gedachte Veranstaltungsform durchaus wiederholt.

18.01.2013 viv-Neujahrsempfang

Am 18. Januar trafen bei unserem gut besuchten Neujahrsempfang zwei "Urgesteine" der Berliner Verkehrspolitik aufeinander. Der eine als Gastgeber, der andere, Michael Cramer, als unser Gast und heute im Europäischen Parlament ein Streiter für den umweltfreundlichen (Schienen-) Verkehr. Dies zeigte auch sein Vortrag, der die steuerliche Ungleichbehandlung der verschiedenen Verkehrsträger deutlich aufzeigte. Nebenbei stellte Cramer die Frage, wieso es zwischen der deutschen und der europäischen Hauptstadt, Brüssel, eigentliche keine direkte Zugverbindung gäbe? Im Ergebnis stellten Gast und Gastgeber fest, dass die Positionen in wesentlichen Fragen gar nicht so weit auseinander lägen.

13.08.2012 4. viv-Lückentest

„Niemand hat die Absicht, Lücken im Verkehrsnetz zu schließen...“ Der 51. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer am 13.08.2012 war Anlass für den viv-Lückentest, Folge 4. 1945 war das Verkehrssystem in und um Berlin durch Kriegseinwirkungen und folgenden Abbau für Reparationen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Trotz der zur Verfügung stehenden geringen Finanzmittel gelang es, die Verkehrsverbindungen noch innerhalb des Jahres 1945 weitgehend wiederherzustellen. Die Teilung Deutschlands hat offensichtlich nachhaltiger Wirkungen als die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Auch 22 Jahre nach der Wiedervereinigung ist ein nicht unerheblicher Teil der 1961 unterbrochenen Verkehrsverbindungen immer noch auf der Warteliste. Es gab also genug Stoff für eine inhaltsreiche Busrundfahrt. Einige in den 90er Jahren neu geplante Verbindungen harren ebenfalls noch der Verwirklichung. Dass noch immer Lückenschlüsse möglich sind, hat dieses Jahr die Durchbindung der Axel-Springer-Str. bis zur Leipziger Str. gezeigt. Man kann nur hoffen, dass das Beispiel Schule macht!

Pressemitteilung zum 51. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer (0.14 MB)

Grafische Darstellung der Verkehrslücken (0.30 MB)

30.06.2012 5. viv-U-Bahn-Tag

Der viv-U-Bahn-Tag ist gute Tradition und offensichtlich eine beliebte. Bei 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mussten wir die Anmeldeliste leider schließen. Allen, die nicht zum Zuge kamen zum Trost: Es wird mit Sicherheit wieder einen U-Bahn-Tag geben! Wie schon in den Vorjahren haben wir am 30. Juni – mit freundlicher Unterstützung der BVG – das sympathische Verkehrsmittel besucht und einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Auftakt war eine kompakte Busrundfahrt zu möglichen Lückenschlüssen im U-Bahnnetz, wobei vor allem die denkbare Verlängerung von der Warschauer Straße in Richtung Ostkreuz im Vordergrund stand. In der U-Bahnhauptwerkstatt Grunewald stand neben dem gewohnt kenntnisreichen und engagierten Vortrag des U-Bahnchefs Hans-Christian Kaiser die Besichtigung der neuen Halle 4 auf der Tagesordnung. Danach ging es per Sonderzug zum Nollendorfplatz, wo die Teilnehmer alle Facetten des ehrwürdigen Bauwerks kennen lernen konnten. Schluss war am Magdeburger Platz, wo die ganze Gesellschaft planmäßig über einen Notausstieg wieder ans Tageslicht gelangte.

16.06.2012 Railtrekking Grenzlandtour

Zu Fuß über die Zonengrenze – vor 1990 ein lebensgefährliches Unterfangen. Weitgehend ungefährlich – bis auf das wechselhafte Wetter - war dagegen unsere Rail-Trekking-Tour 2012. Sie führte durch den wildromantisch verregneten Harz, wo eine durch die Grenzziehung nach 1945 unterbrochene Eisenbahnverbindung immer noch auf den Lückenschluss wartet. Die Spuren der alten Südharzbahn (wenige Gleise, Brücken, Kilometersteine und zwei alte Bahnhofsgebäude) haben wir aufgespürt und uns vorher von dem rührigen Chef des Braunlager Heimatmuseums über die Historie der alten Bahnverbindung informieren lassen. Die bisherige Reaktivierungsdiskussion und die – wohl leider nur geringen – zukünftigen Chancen waren ebenfalls Thema. Dabei war hier im Harz nach 1990 sogar die einzige neue Schmalspurstrecke Deutschlands geplant. Die Planungen zwischen Braunlage und Elend liegen aber erst einmal auf Eis. Der Name des geplanten Zielbahnhofs ist wohl Programm. Von Berlin nach Braunlage und zurück von Sorge (so heißt der Ort wirklich) waren wir mit Bahn, Bus und Taxi unterwegs, dazwischen ging es zu Fuß über die alte Südharzbahntrasse. Dabei konnten die 17 Teilnehmer (und ein Hund) neben der Harzlandschaft auch intensiv die Unterschiede zwischen ICE und Schmalspurdampfeisenbahn würdigen…

28.04.-29.04.2012 Verkehrspolitische Frühjahrsreise nach Prag

Der Besuch im Museum der Tschechischen Eisenbahn in Lucna unweit von Prag verschaffte den Teilnehmern unserer Pragtour einen Einblick in die Eisenbahngeschichte unseres Nachbarlandes. Als Überraschung gab es einen Abstecher in den Ort der Sommerresidenz der tschechischen Staatspräsidenten, den kleinen Ort Lány. Dort war aber nicht das Schloss von Interesse, sondern das Präsidentenzimmer im örtlichen Bahnhof. Dieser Raum wird auch heute noch für die eventuelle Anreise des Präsidenten vorgehalten und präsentiert sich so, wie der erste Staatspräsident in den 20er Jahren ihn hinterlassen hat. Dem Vernehmen nach ist schon seit Jahrzehnten kein Staatspräsident mehr mit der Bahn angekommen, der Raum wird gleichwohl wie ein Heiligtum gepflegt… In Prag konnten die Teilnehmer intensiv die Vorteile des dortigen Straßenbahn- und U-Bahnsystems genießen und stellten dabei fest, dass überfüllte Züge kein Privileg der Berliner S-Bahn sind. Neben den üblichen touristischen Highlights war das ÖPNV-Museum in Prag ein Höhepunkt der Fahrt. Eine übersichtliche Präsentation der Prager Nahverkehrsgeschichte, eine umfangreiche Sammlung ausgezeichnet gepflegter historischer Fahrzeuge ließen die Frage aufkommen, warum Berlin noch immer kein Museum des öffentlichen Nahverkehrs aufweis Den Abschluss bildete eine Stadtrundfahrt mit der planmäßig verkehrenden historischen Tramlinie 91. Was in Prag geht, scheint auch in diesem Fall in Berlin nicht zu funktionieren. Warum eigentlich nicht?

16.04.2012 Fahrzeugindustrierundfahrt: "Von Buszügen und Flirts – Fahrzeugbau in Berlin“

Berlin als Zentrum der Fahrzeugindustrie. Das können Sie sich nicht vorstellen? Dann waren Sie nicht auf unserer Rundfahrt: "Von Buszügen und Flirts – Fahrzeugbau in Berlin“. Dass Berlin in vergangenen Zeiten die größte Industriestadt Europas war und auch der Fahrzeugbau hier boomte, davon zeugen Namen im Eisenbahnwaggon- und Lokomotivbau wie Borsig (größter Lokomotivbauer Europas 1872), Schwartzkopff (BMAG), Wöhlert, Pflug, Orenstein & Koppel (Hersteller der „Stadtbahner“), AEG (damals nicht nur Haushaltsgeräte) oder natürlich (Werner von) Siemens. Wir durchfuhren das sogenannte „Feuerland“ (nicht in Südamerika, sondern an der Chausseestraße in Berlin-Mitte), ein Ort vergangener Industriekultur. Doch auch Busse und Autos wurden in Berlin schon immer gebaut: Gaubschat, Rumplerwerke, Luchterhand & Freytag oder Neoplan.

Um aber um nicht nur vergangenen Zeiten hinterher zu trauern, haben wir auch Lichtblicke und erfolgreiche Unternehmen vorgestellt, die immer noch oder erst seit kurzem in Berlin tätig sind. So bekamen wir in der Konzernzentrale von Bombardier Transportation durch den neuen Deutschlandchef, Herrn Clausecker, einen Einblick in das Engagement des weltweit größten Schienenfahrzeugherstellers in der Region. Konkurrent Stadler in Berlin-Wilhelmsruh war ebenso Teil der Fahrt. BMW produziert seit Ende der 1960er Jahre seine Motorräder in Spandau. Alle auf dieser Welt rollenden BMW-Autos fahren mit Berliner Bremsscheiben, ebenfalls aus diesem Werk. In der Miraustraße in Reinickendorf werden noch immer Waggons in Stand gesetzt. Die Fahrzeugindustrie in Berlin ist also keineswegs beerdigt worden. Und so soll es auch bleiben - Straßenbahn, Regionalbahn, Motorrad und Bus made in Berlin!

12.03.2012 Der Auswanderbahnhof in Ruhleben

viv-Mitglied Michael Rothe hat sich intensiv mit dem Auswandererbahnhof und seiner Geschichte beschäftigt und hat uns auf der gestrigen Veranstaltung des viv e.V. einen Einblick in die spannenden Zusammenhänge geben. Er will sich nicht damit abfinden, dass ein einmaliges Denkmal der gemeinsamen europäisch-amerikanischen Geschichte einfach verschwindet – und damit hat er recht.

Presseerklärung zur Rettung des Auswandererbahnhofs in Ruhleben (0.32 MB)

13.02.2012 Die 12 populärsten Fehler der Verkehrspolitik

In gewohnt unkonventioneller Weise zeigte der Vorsitzende des viv e.V., Alexander Kaczmarek, typische Fehlgriffe der Verkehrspolitik auf und diskutierte im Anschluss mit den Zuhörern über mögliche Alternativen. Dass es dabei nicht nur um Berlin gehen würde, zeigte sich schnell. Damit bestätigten sich Kaczmareks Erfahrungen, der den Vortrag schon zwei Mal mit großer Resonanz auf Veranstaltungen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr gehalten hatte. Die vorgestellten Fehler – so stellten die Zuhörer stets fest – sind durchaus universal und nicht auf eine Region beschränkt.

30.01.2012 Fluchtläufer statt Juchtenkäfer auf dem Neujahrsempfang des viv e.V.

Um es von vornherein aufzuklären: Der Neujahrsempfang des verkehrspolitischen Informationsverein e.V. am 30.01.2011 behandelte nur am Rande das Thema Stuttgart 21. Gastredner war Christian Gaebler, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Er gab einen kurzen Ausblick auf die kommenden Aufgaben und Probleme der Berliner Verkehrspolitik in den nächsten fünf Jahren. Auch der "Fluchtläufer" fand seine Erwähnung, eine seltene Käferart, die im künftigen Baugebiet der A100 beheimatet sein soll. Ähnlich wie der Juchtenkäfer für Stuttgart 21, könnte der Fluchtläufer also noch ein Problem für den Baubetrieb der Autobahn nach Teltow darstellen.

Verkehrspolitik als Denken in Gesamtkonzepten

Allgemein ist festzustellen, dass es in der Verkehrspolitik immer wieder die gleichen Diskussionen gibt. Dafür braucht es allerdings einen „langen Atem“, so Gaebler. Für die Gestaltung selber ist das Denken in Gesamtkonzepten wichtiger als sich immer nur auf Einzelmaßnahmen einzuschießen. Dies wurde, so Gaebler, mit dem neuen Stadtentwicklungsplan getan. Man wird sehen, ob ein Gesamtkonzept auch gesamtheitlich bis 2030 umgesetzt worden ist. Skepsis ist dabei erfahrungsgemäß angebracht.

Öffentlicher Nahverkehr ist Dauerthema

Konkret wurde es beim Thema S-Bahn. Hier muss schnellstmöglich das Fahrzeugkonzept stehen, um den Zeitplan bis 2017 noch einhalten zu können. Der Konflikt um die zukünftige Methodik der Taxen am neuen Flughafen BER wird in den nächsten 10 Tagen gelöst sein. Dies wäre wünschenswert, auch wenn alternativ die Bahn- und Busanbindung steht. Weiterhin sind kleine und kostengünstige Lösungen gefordert, die der derzeitigen Haushaltslage angemessen sind. So ist beispielsweise die vermehrte Wiedereinführung von Fußgängerüberwegen („Zebrastreifen“) kostengünstiger und an vielen Stellen effektiver als der Neubau von Ampelanlagen. Mit der BVG zusammen wird weiterhin an der Beschleunigung des ÖPNV gearbeitet. Das klappt natürlich nur, wenn man die Technik dafür an bereits umgebauten Lichtsignalanlagen auch tatsächlich einsetzt.

Großprojekt A100: Erste Arbeiten ab Februar

Und dann gibt es da auch noch das Großprojekt Autobahn 100 nach Treptow, welches den Beweis erbrachte, dass Koalitionen an Verkehrsprojekten scheitern können. Im Februar beginnen nun die ersten Räumarbeiten der Kleingärten auf der zukünftigen Strecke. In diesem Frühjahr wird zudem mit einem abschließenden Gerichtsurteil gerechnet. Dann startet der Bau und nur einer kann dann alles aufhalten: der Fluchtläufer.

22.10.2011 viv-Aviation-Day

Luftverkehr hat ja etwas mit Leichtigkeit zu tun. Alles andere als leicht gestaltete sich die Vorbereitung des ersten viv-Aviation-Days. Selten ging in der Vorbereitung einer Veranstaltung so viel schief. Die Beteiligten – allen voran – Michael Rothe (seines Zeichens selber Privatpilot) bewegten sich am Rande der Leistungsfähigkeit. Bis zuletzt war unklar, ob bestimmte Programmpunkte zustande kommen würden… Am Ende war die Premiere aber rundum gelungen. Am Beginn erläuterte Hans-Dieter Tack von der Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte (GBSL-Internetauftritt) kenntnisreich Windkanal, Trudelturm und den Luftfahrtstandort Adlershof. In Tegel erwartete uns ein alter Haudegen der Berliner Flughäfen, Herr Eisermann, der die Geschichte und den jetzigen Zustand des Noch-Hauptflughafens Berlins darstellte. Bei untergehender Sonne konnten die Teilnehmer dann den atemberaubenden Ausblick auf die BER-Baustelle genießen,  anschließend den fertigen Flughafenbahnhof bewundern und danach durch das riesige BER-Terminal streifen. Leicht unterernährt (es blieb nur Zeit für Unterwegs- Würstchen) aber erfüllt mit Eindrücken erreichten die Teilnehmer wieder Berliner Stadtgebiet. Bleibt die Frage: Wird der Aviation-Day nun zur Tradition?

27.08.2011 4. viv-U-Bahn-Tag

Der viv-U-Bahn-Tag ist mittlerweile gute Tradition. Wie schon in den Vorjahren haben wir – mit freundlicher Unterstützung der BVG – dieses sympathische Verkehrsmittel gewürdigt und Ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Diesmal hatten wir die Phantom-U-Bahn U10 auf der Agenda. Von Steglitz bis zum Alexanderplatz sollte sie fahren. Den schon in den sechziger Jahren gebauten Tunnel haben wir unter der Führung von U-Bahnchef Kaiser und U-Bahn-Bauchef Kutscher erwandert. Rail-Trekking unter Tage. Die Teilnehmer erhielten spannende Einblicke, fährt doch die hochfrequentierte U 9 parallel. Geübte Rail-Trekker stellten fest: Der Schwellenabstand der nie benutzten U10-Gleise ist deutlich gehfreundlicher als der Abstand auf „normalen“ Eisenbahnstrecken. Ein Phänomen, das noch der wissenschaftlichen Beleuchtung harrt… Wenn alles klappt, wird das Relikt demnächst der Vergangenheit angehören und damit auch der doppelstöckige Betrieb der U9. Müssen wir uns für den U-Bahn-Tag 2012 eben ein neues Ziel aussuchen - was nicht schwer fallen sollte.

13.08.2011 Verkehrspolitische Exkursion: „Der viv-Lückentest IV"

Zugfahrt Berlin-Blankenstein (Thür), Spurensuche auf der ehemaligen Höllentalbahn


50 Jahre liegt der Tag des Mauerbaus jetzt zurück. Wie immer am 13.8. wollten wir den Blick darauf lenken, wo die Wunden der Teilung immer noch nicht verheilt sind. Diesmal zog es uns nach Thüringen und Bayern. Zu Fuß gelang uns, was der Bahn auch im Jahr 21 der Wiedervereinigung nicht gelungen ist: die ehemalige Zonengrenze zu überwinden. Unsere Rail-Trekking-Tour führte uns durch das wildromantische Höllental, wo eine unterbrochene Eisenbahnverbindung immer noch auf den Lückenschluss wartet. Wir suchten die Spuren der alten Strecke (Gleise, Brücken, Tunnel und Bahnhofsgebäude) und unterhielten uns im Biergarten über den verworrenen Verlauf der bisherigen Reaktivierungsdiskussion und die zukünftigen Chancen. Von Berlin nach Blankenstein (Saale) und zurück von Marxgrün (Oberfranken) ging's mit der Bahn, dazwischen war sportliche Betätigung angesagt: 8 km zügiger Fußmarsch.

20.07.2011 Die Berliner S-Bahn – Ende der Talfahrt?

Auf schlechte Nachrichten schien die Berliner S-Bahn abonniert. Nun scheint verhaltener Optimismus angebracht: Der Betrieb normalisiert sich, in das Thema "neue Fahrzeuge" kommt offensichtlich auch Bewegung. Kunden und Mitarbeiter atmen auf – ganz vorsichtig… Nach allen Rückschlägen der letzten Zeit bleibt die bange Frage, ist die Talfahrt der S-Bahn wirklich beendet? Am Mittwoch, 20.07.2011 ließen wir uns über den Stand der Dinge vom Chef der Berliner S-Bahn, Herrn Peter Buchner, informieren. "Derzeit fahre man mit 450 Viertelzügen", so Buchner. Bis Dezember plant die S-Bahn wieder mit 500 Viertelzügen zu fahren. Zum Vergleich: Vor der S-Bahn-Krise waren es 546.

24.06-26.06.2011 Exkusion Stuttgart 21

Kaum ein verkehrspolitisches Thema erhitzt zurzeit die Gemüter so wie das Projekt "Stuttgart 21". Die Ablösung des bisherigen Stuttgarter Kopfbahnhofs durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof und die Errichtung der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm sind politisch umkämpft und ein Ende der Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht. Informationen aus erster Hand und vor Ort sind das Markenzeichen des viv e.V. Deshalb freuen wir, dass wir die spannende Exkursion in die baden-württembergische Landeshauptstadt anbieten konnten. Dabei hatte jeder die Gelegenheit, beide Seiten des Stuttgart 21-Konflikts zu hören und sich selbst eine Meinung zu bilden. Neben dem aktuellen Thema kam auch die Verkehrsgeschichte nicht zu kurz: Eine Sonderfahrt mit der historischen Straßenbahn und ein Besuch in der bemerkenswerten Stuttgarter "Straßenbahnwelt" rundeten das Programm ab.

16.05.2011 Auf Abruf... die Lost Places von morgen

Auf Abruf... nichts ist beständiger als der Wandel. Auch im Verkehrsbereich. Die Straßenbahnendstelle Schwarzkopfstraße stand bei unserer Rundfahrt ebenso auf der Liste der verschwindenden Verkehrsanlagen wie der U-Bahnhof Französische Straße. Noch verströmt der Regionalbahnhof Karlshorst DDR-Atmosphäre - aber nicht mehr lange. Genauso gezählt sind die Tage des ausgedehnten Fern- und Regionalbahnhofs Schönefeld, dessen Nachfolger sich der Fertigstellung nähert...

Referent: Patrick Steinhoff

29.11.2010 Stuttgart 21 – Gefahren für Berlin und Lehren für die Zukunft

Das schwäbische Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 rückt mit dem Thema "Bürgerbeteiligung" immer stärker in den Vordergrund. Über das Für und Wider des Projekts zu streiten, war nicht das Ziel dieser Veranstaltung, vielmehr haben wir uns mit den Schlussfolgerungen aus „S21" für Großprojekte generell und speziell in Berlin befasst.

Grundlagenpapier des viv: Einspruch zu Stuttgart 21 (0.09 MB)

11.10.2010 Streitgespräch im Bus zur Verlängerung der A 100 ein

Die Verlängerung der Bundesautobahn 100 vom jetzigen Endpunkt an der Grenzallee bis zum Treptower Park ist politisch heiß umkämpft. Die Befürworter hoffen auf eine Bündelung der Verkehrsströme und die Entlastung der Innenstadt, die Gegner fürchten eine neue Verkehrslawine und die Zerstörung von Wohn- und Gewerbegebieten. Beide Seiten kamen im Verkehrspolitischen Forum zu Wort...

mehr »

 

23.08.2010 Orte der Reisekultur II – von Lichtenberg zum Sputnik

Die 2009 begonnene Serie der "Reisekultur"- Fahrten beleuchtet das Verkehrsgeschehen aus einem ganz anderen Blickwinkel. Hier stehen nicht technische Parameter, sondern gesellschaftliche und politische Aspekte im Vordergrund und natürlich gibt es viele damit verbundene Geschichten zu erzählen.

13.08.2010 viv-Lückentest

Bei dieser – nun schon zum dritten Mal stattfindenden – Rundfahrt weisen wir auf die immer noch bestehenden Lücken im Verkehrsnetz Berlins hin und mahnen deren Schließung an. Dabei haben wir festgestellt, dass die Verkehrspolitik seit der Rundfahrt im letzten Jahr leider nicht wirklich vorangekommen ist.

26.07.2010 Potsdam – verkehrspolitische Entwicklungen in Berlins Nachbarstadt

Dabei haben wir uns mit Themen wie der Straßenbahnverlängerung nach Teltow, der neuen Verkehrsführung in der Innenstadt am Stadtschloss oder auch den Varianten der Anbindung des Wissenschaftsparks Golm beschäftigt. Auch der Blick in die Geschichte kam mit dem ehemaligen Luftschiffhafen und anderen längst vergessenen Verkehrseinrichtungen nicht zu kurz.

26.06.2010 viv-U-Bahntag

Wir haben neben den Katakomben des U-Bahnhofs Jannowitzbrücke auch die Baustelle auf dem Streckenabschnitt zwischen Olympia-Stadion und Ruhleben besucht. Geführt wurde die Veranstaltung vom Direktor der Berliner U-Bahn, Hans-Christian Kaiser. Bilder zur Veranstaltung auf facebook.

U5 Weiterbau trotz Schlossbauverzögerung (0.12 MB)

05./06.06.2010 Projekt Deutsche Einheit 8

Auf dem Plan unserer zweitägigen Tour stand die Besichtigung von „Deutschlands längster Baustelle": Die als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8 [VDE 8] im Jahr 1991 beschlossene Neubaustrecke von Halle/Saale und Leipzig über Erfurt nach Nürnberg wird nun fast eine Generation später vollendet. Mit bis zu 300 km/h wird der ICE diese neue Linie eines Tages befahren. Ende 2015 soll der nördliche Streckenabschnitt von Erfurt nach Halle und Leipzig fertig sein, zwei Jahre später die Überquerung des Thüringer Walds von Erfurt nach Ebensfeld in Bayern. Statt heute sechs Stunden werden Bahnreisen von Berlin nach München dann nur noch vier Stunden dauern. Die Exkursion haben wir abgerundet mit einem Besuch des letzten Instandhaltungswerk für Dampflokomotiven in Westeuropa: dem Dampflokwerk in Meiningen.

10.05.2010 Denk mal – vom Umgang mit historischen Verkehrsbauwerken

Wir haben uns die ehemalige Lokomotivversuchsanstalt (LVA) in Grunewald angesehen, haben die Zukunftspläne des Stettiner Vorortbahnhofs untersucht, den Auswandererbahnhof in Ruhleben angesehen und das Gehwegpflaster aus dem Jahre 1867 betreten. Wir hoffen insbesondere, dass der historische Auswandererbahnhof für die Zukunft erhalten werden kann.

12.04.2010 Aus der verkehrspolitischen Mottenkiste – alte Planungen neu gesehen

Download pdf-Datei Karte Mottenkiste (0.25 MB)

08.03.2010 Mit dem Intercitybus durch Deutschland – ein neuer Markt oder Schleuderkonkurrenz für die Bahn?

Verfolgen Sie auch die weitere Diskussion zum Thema unter tagesspiegel.de »

Zusammenfassung Fernbuslinien (0.12 MB)

15.02.2010 Fährt die S-Bahn aus der Krise? – Ein Blick in die Zukunft

Presseerklärung des viv zum Forum (0.09 MB)

30.11.2009 Neue Entwicklungen im BVG-Busverkehr

Zugangsanlagen im Busverkehr (2.09 MB)

Thesen zum Busverkehr (0.08 MB)

28.09.2009 Im Osten nichts Neues?

Neue verkehrspolitische Perspektiven im Ostteil der Stadt haben wir auf dieser Busrundfahrt untersucht: das Ostkreuz, die Tangentiale Verbindung Ost, die Autobahn zum Treptower Park, diverse Straßenbahnlinien und vor allem die Machbarkeit der neuen Idee einer ÖPNV-Tangente.

September/Oktober 2009 viv Statement "Der trojanische Takt"

Der trojanische Takt (0.07 MB)

31.08.2009 Fernweh – Zu aktuellen und vergessenen Orten der Berliner Reisekultur

Fernweh - Rundfahrt (0.24 MB)

13.08.2009 Lückentest

Lückentest 2009 (0.53 MB)

29.06.2009 Podiumsdiskussion zur S-Bahn Spandau-Falkensee

Viele der zerrissenen Verkehrsverbindungen sind nach dem Mauerfall wieder hergestellt worden. Aber immer noch klaffen viele Lücken, zum Beispiel ist zwischen Spandau und Falkensee die S-Bahn nach wie vor unterbrochen. Über die Verlängerung der Strecke über den Spandauer Hbf hinaus wird seit Jahren politisch gerungen. Der viv diskutierte mit Fachleuten und Bürgern.

25./26.06.2009 Dortmund viv beim 3. ÖPNV-Forum des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

viv-Fachvortrag "Verkehrspolitik in der Großstadt" über die Zukunft des modernen Großstadtverkehrs

Präsentation Großstadtverkehr (0.64 MB)

25.05.2009 Rundfahrt "Güterverkehr und Logistik"

Rundfahrt Güterverkehr und Logistik (0.09 MB)

27.04.2009 Exkursion Spurensuche im Berliner Südwesten: Stammbahn und Friedhofsbahn

viv fordert Wiederaufnahme der Kosten-Nutzen-Untersuchung.

Positionspapier Stammbahn (0.40 MB)

Zeittafel Stammbahn (0.04 MB)

Zeittafel Friedhofsbahn (0.03 MB)

16.02.2009 Konjunkturprogramme I und II

Konjunkturprogramme I und II (4.85 MB)

25.11.2008 Zehn Thesen zum Zentralen Omnibusbahnhof Berlin (ZOB)

Zehn Thesen zum ZOB (0.08 MB)

30.10.2008 Abschied von Tempelhof

Abschied von Tempelhof (0.12 MB)

27./28.09.2008 Messe "Innotrans" mit viv

Messe Innotrans (0.13 MB)

14.08.2008 Exkursion Siemensbahn – eine vergessene Bahnstrecke

Siemensbahn (1.10 MB)

21.07.2008 Rundfahrt Spurensuche II

viv Rundfahrt Spurensuche (0.15 MB)

28.06.2008 Vom Wert der Wehrkammer... der viv-U-Bahntag

U-Bahntag 2008 (0.20 MB)

13.06.2008 Bouletten und Bahnhöfe – Fünf Jahre viv e.V.

Fünf Jahre viv (0.21 MB)

26.05.2008 Verkehrspolitisches Forum diskutierte zur Sicherheit im ÖPNV

Mit Ellen Karau, Sicherheitsbeauftragte der Berliner S-Bahn, Thomas Necker, Vorstandsmitglied der BVG, Prof. Dr. Claudis Ohder von der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege

S-Bahn fahren ist sicherer als spazieren gehen (0.07 MB)

Fachvortrag Prof. Dr. C. Ohder: Sicherheit im öPNV aus kriminologischer Sicht (0.05 MB)

29.04.2008 viv-Rundfahrt Verkehrspolitische Spurensuche

Gesamtdokumentation mit Fotos (0.25 MB)

14.04.2008 Busrundfahrt „Verkehrsbehinderung oder Stadtverschönerung – Straßenumbaupläne in Berlins Mitte"

Verkehrspolitik live

17.07.2007 Busrundfahrt „Bahn und Berlin – ein harmonisches Verhältnis?"

Mit Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Bahn AG für Berlin

25.04.2007 Verkehrspolitisches Forum „Feinstaub und Fahrverbote – die Berliner Umweltzone"

Mit Hr. Breitenkamp, Umweltabteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

22.07.2006 Besichtigung des Airbuswerks in Hamburg-Finkenwerder

Teilnahme an einer 2,5 stündigen Führung am 22.07.06 ab 11:00 Uhr durch die Struktur- und Endmontage des Airbuswerks in Hamburg-Finkenwerder. Dort wurden nicht nur die bekannten Varianten des Airbus A318/A319/A321, sondern auch der Airbus A 380 gebaut. Die Teilnehmer bekamen einen Einblick in die Fertigung moderner Großraumflugzeuge und lernten einen wichtigen deutschen Industriestandort kennen.

2005 - Metrolinienausstellung beim viv e.V. endet mit über 1.500 Besuchern. Hunderte von Anregungen haben wir an die BVG weitergegeben. Einstellung des 348er Bus stößt auf starke Kritik

Über 1.500 Besucher informierten sich in den letzten zwei Wochen beim viv über das geplante ÖPNV-Netz "BVG 2005 plus". Zustimmung für die neuen Verbindungen gab es ebenso wie harsche Kritik für wegfallende Leistungen.
Gut einen Monat vor der Einführung des neuen Netzes war der Informationsbedarf jedenfalls hoch. Senat und BVG mussten die nächsten Wochen zur intensiven Information der ÖPNV-Kunden nutzen. Zudem wurde die Zeit bis zur Einführung noch zur Feinjustierung einzelner aufgezeigter Problembereiche genutzt.

15.11.2004-21.01.2005 „rethinking airports" – Ausstellung über das „Brunnert-Konzept" für den Flughafen Tempelhof

Mit Diskussionsrunde zur Ausstellungseröffnung zur Airport-Vision des Architekturbüros Brunnert: Die Anbindung Tempelhofs an Schönefeld. Die Ausstellung wurde wegen des großen Interesses der Besucher mehrmals verlängert.